Cradle to Cradle Textilien

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Mit Cradle to Cradle werden Nährstoffkreisläufe intelligent gestaltet. Materialien und Chemikalien werden so ausgewählt, dass Textilien entweder für den technischen Kreislauf (bspw. Polyester, Nylon) oder für den biologischen Kreislauf (bspw. Baumwolle, Tencel, Seide) entwickelt werden. So können innovative Prozesse in Gang gesetzt werden, die sowohl die Qualität der Textilien berücksichtigen als auch öko-effektive Wirkungen zeigen. Die Textilien sind nicht weniger schlecht, sondern:

  • ökologisch positiv definiert für den Hautkontakt
  • ökologisch positiv definiert, um als Nährstoff in Kreisläufen wiederverwendet zu werden
  • ökologisch positiv definiert für saubere Flüsse und Weltmeere
  • hergestellt mit erneuerbaren Energien
  • hergestellt unter sozial fairen Bedingungen

Textilien für die Biosphäre

Textilien aus natürlichen Rohstoffquellen wie Baumwolle, Viskose, Seide, Leinen sollen nach ihrer Nutzung als Nährstoffe sicher zurück in den biologischen Kreislauf geführt werden. Dazu müssen nicht nur die richtigen Materialien ausgewählt werden, sondern auch sämtliche eingesetzten Textilchemikalien (Farb- und Druckstoffe, Veredlungschemikalien und Prozesschemikalien) für die Biosphäre definiert werden.

Die ökologisch positive Definition für die Biosphäre und damit die mögliche Kompostierbarkeit schließt eine lange Nutzung eines T-Shirts nicht aus. Ziel ist es, dass nach C2C positiv definierte Textilien nicht nach kurzer Nutzungsphase in herkömmliche Kompostieranlagen gegeben werden, sondern in einer Kaskade genutzt werden können und sicher im biologischen Kreislauf sind. Im Speziellen der Textilfaserabrieb, der während der Nutzung entsteht.

Textilien_Biosphäre
Textilien_Technosphäre

Textilien für die Technosphäre

Synthetische Materialien wie Polyester oder Polyamid sollen für eine Wiederverwertung als Rohstoff im technischen Kreislauf optimiert werden. Das heißt, dass die maximale Recyclingfähigkeit gewährleistet ist. Wenn zusätzlich sichergestellt wird, dass der Abrieb dieser Textilien nicht im Abwasser bzw. in der Umwelt landet, können in Kombination mit intelligenten und z.B. digitalisierten Rücknahmesystemen Ressourcen optimal wiederverwertet werden.

Auf diese Weise kann eine Welt ohne Abfall Realität werden.

Unsere Arbeit bei EPEA

Wir unterstützen Unternehmen mit globalen Lieferketten bei der Umsetzung von Cradle to Cradle Textilien in technischen und biologischen Kreisläufen. Hierzu gehört die Auswahl von positiv definierten Materialien und Textilchemikalien, die Definition von Nutzungsszenarien sowie die Optimierung von Recyclingströmen. Seit über 20 Jahren arbeiten wir als Berater und Wissenstreuhänder weltweit mit Retailern, Brands, Chemikalienherstellern, Importeuren und Textilproduzenten zusammen. Als wissenschaftliches Institut verfügen wir über umfangreiches Wissen zu Farbstoffen und Veredelungschemikalien für Textilien. Das Ziel ist es, mit C2C Textilprodukten eine neue ökologische Qualität zu erreichen, die es Unternehmen ermöglicht eine Vorreiterrolle im Markt einzunehmen und einen positiven Fußabdruck zu hinterlassen.

Ergebnisse der Zusammenarbeit mit EPEA:

  • Höchste ökologische Qualität
  • Wissen über alle Inhaltsstoffe eines Produktes
  • Transparente Lieferkette
  • Positiver Fußabdruck
  • Kreislauffähige Produkte

Referenzen

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